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60 Jahre Nakba: Von ethnischer Säuberung zur Dekolonisierung?

 

Im Februar fand an der Londoner »School of Oriental and African Studies« (SOAS) die wohl seit Jahren hochkarätigste internationale wissenschaftliche Tagung zum Nahostkonflikt statt. Unter dem Titel „Die ‚Nakba‘: Sechzig Jahre Enteignung, sechzig Jahre Widerstand“ diskutierten auf Einladung des »London Middle East Institute« über zwei Tage lang führende Wissenschaftler über so diverse Themen, wie die oftmals wenig beachtete palästinensische Geschichtserfahrung und Leidensgeschichte, die Geschichtsschreibung Palästinas und des Konfliktes mit Israel, sowie Facetten und Aussichten des nationalen Widerstands gegen die israelische Besatzung. Ebenso zur Sprache kamen der einen Monat zurückliegende israelische Waffengang in Gaza und Möglichkeiten und Wege einer gerechten Lösung des nun über sechs Dekaden schwelenden Konfliktes, dessen Beilegung allerorten als zentral für eine Befriedungsdynamik in der gesamten Region des sog. Nahen und Mittleren Ostens erachtet wird. [pdf]

QUELLE

Ali Fathollah-Nejad (2009) “60 Jahre Nakba: Von ethnischer Säuberung zur Dekolonisierung?”, inamo: Berichte und Analysen zu Politik und Gesellschaft des Nahen und Mittleren Ostens, Berlin: Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten (inamo), Jg. 15, Nr. 58 (Sommer 2009), S. 56–60.

Das inamo-Heft Nr. 58 mit dem Schwerpunkt “Sudan” kann hier bestellt werden.

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